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Fürstbistum Trient
1407 kam es in Trient zu einer Revolution. Adelige und Bürger der Stadt erhoben sich gegen den Bischof Georg von Lichtenstein (1390-1419). Gleichzeitig kam es zu Bauernaufständen in anderen Teilen des Trentino, so dass sich Herzog Friedrich mit der leeren Tasche gegen den Bischof wandte und ihn aus Trient vertrieb. Die historische Bedeutung der Stadt liegt vor allem im Konzil von Trient von 1545-1563, das der Gegenreformation zum Auftrieb verhalf und ihren geistigen Rahmen bestimmte. In diese Zeit fällt auch die Neugestaltung von Teilen der Stadt im Renaissancestil. Zu dieser Zeit war Trient Sitz der Fürstbischöfe, die auch weltliche Macht ausübten. Ab etwa 1700 kam durch den Barockstil eine neue architektonische Prägung dazu. Die Existenz des Fürstbistums endete 1796 durch den Einmarsch napoleonischer Truppen. Danach wurde das Gebiet Teil des Kaisertums Österreich, später Österreich-Ungarns. Im 19. Jahrhundert begann mit der Verwirklichung technischer Werke wie der Verlegung des Etsch 1858 und dem Bau der Brennerbahn 1859 eine moderne Stadtentwicklung, es entstanden Palazzi der Staatsverwaltung und große Hotels. FONTE: Wikipedia.de |
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