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Herzogtum Teschen
Das Herzogtum Teschen entstand aus der Teilung des Herzogtums Oppeln im Jahre 1281. Schon drei Jahre später 1284 wurde die gleichnamige Stadt Teschen nach deutschem Stadtrecht angelegt. 1290 wurde es selbstständiges Herzogtum und unterstellte sich 1327 der böhmischen Lehnshoheit. Die Reformation wurde bis 1545 eingeführt, jedoch später wieder aufgehoben. Nach dem Aussterben der piastischen Herzöge in Teschen fiel es 1653 an die Krone Böhmens und damit Habsburg zurück. Nach der Annexion Schlesiens durch Preußen im Jahre 1742 verblieb das Herzogtuum Teschen als Teil Österreichisch Schlesiens bei den Habsburgern. Rund um Teschen hatte Franz Stephan von Lothringen weitläufige Güter, die über seine Tochter Marie Christine an ihren Ehemann Albert zu Sachsen fielen, der den Titel Herzog von Teschen annahm und als Albert von Sachsen-Teschen bekannt ist. Dieses Lehen bestand von 1766 bis 1822. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Gebiet zwischen den beiden Staaten Tschechoslowakei und Polen geteilt. FONTE: Wikipedia.de |
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